Der pH-Wert des Blutes

  • Der pH-Wert des Blutes liegt im Idealfall bei 7,4.

  • Damit lebt der Mensch grundsätzlich in  leicht basischem Milieu.
  • Besteht eine Balance zwischen Säuren und Basen fühlen wir uns wohl.

Der pH-Wert beeinflusst die Funktionalität unseres Körpers.

  • Ebenso wie die  Nahrungsaufnahme, die mit der späteren Ausscheidung der Stoffwechselabfälle in Balance sein sollte.
  • Auch das Verhältnis der Energieaufnahme zum Energieverbrauch sollte ausgewogen sein. 
  • Der pH-Wert von 7,4 muss also konstant eingehalten werden, damit der Körper optimal funktionieren kann.
  • Aus diesem Grund verfügt das Blut über sogenannte Puffersubstanzen.
  • Diese Puffersubstanzen bewirken, dass sich der pH-Wert des Blutes nicht sofort ändert, sobald Säuren ins Blut abgegeben werden.
  • Mit Hilfe der Puffersubstanzen können Säuren ausgeglichen (neutralisiert) und der pH-Wert konstant gehalten werden.
  • Wie dieser Ausgleich abläuft?
  • Über das Blut gelangen saure Stoffwechselabfälle zu den Ausscheidungsorganen.
  • Kohlensäure wird z. B. als Kohlendioxid über die Lungen abgeatmet.
  • Andere Säuren werden über die Nieren eliminiert und mit dem Urin ausgeschieden.
  • Mit dem Begriff Säure-Basen-Haushalt wird das Wechselspiel beider Komponenten beschrieben.
  • Säuren, die von außen durch Nahrung zugeführt werden oder im Innern des Körpers entstehen, müssen ausgeglichen werden.
  • Das heißt die Gegenspieler, die Basenreserven, müssen mobilisiert werden.
  • Calcium aus Knochen und Zähnen, wie auch Natrium und Kalium aus den Zellen werden zur Aufrechterhaltung eines normalen pH-Wertes von 7,4 verbraucht.

Doch dies hat auch Nachteile!

  • der Calciumverbrauch führt zur Osteoporose
  • der Verbrauch von Natrium und Kalium zur Verlangsamung des Stoffwechsels (Natrium-Kalium-Pumpe!)
  • die Symptome sind dann Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, man fühlt sich eben „ausgelaugt„.
  • durch das Abpuffern mit z. B. Calcium, oder auch mit Magnesium entstehen saure Salze, welche nur begrenzt über die Niere ausgeschwämmt werden können (wichtig: viel, viel trinken).
  • der Überschuss an sauren Salzen wird im Bindegewebe abgelagert. Dies führt zu Muskel-, Sehnen- und Gelenkschmerzen (Fibromyalgie!) und gilt als eine der Hauptursachen für Cellulitis.
Aus diesem Grund streben wir den idealen pH-Wert für unseren Körper an!
  • Der ideale pH-Wert!
  • Wir messen den pH-Wert mehrmals täglich.
  • Im besten Fall sollte der gemessene pH-Wert im Tagesverlauf nur geringe Schwankungen aufzeigen.
  • Liegen die Werte oberhalb von pH 7, das ist der neutrale pH-Wert, dann ist dies in Ordnung.
  • Nicht alle pH-Werte eines Tagesverlaufes müssen/ können immer oberhalb von pH 7 liegen.
  • Schwankungen sind normal.
  • Gerade morgens ist der Urin z. B. sauer, d. h. , der normale ph-Wert liegt dann zwischen 5 und 6.
  • Nach dem Mittagessen kann der ph-Wert oft auch über 8, also ins basische steigen.
  • Weicht Ihr persönliches Tagesprofil jedoch mehrmals täglich und fortwährend stark von den angegebenen Idealwerten ab oder liegen Ihre Ergebnisse grundsätzlich außerhalb der Schwankungsbereiche der optimalen Werte, sollten Sie sich angespornt fühlen, etwas zu ändern.
  • Sie werden sehen, es ist leichter, als Sie vielleicht im Moment glauben!

Ihr Säure Base Haushalt stimmt nicht? 

Was Sie tun können >>>

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