Archiv fr März, 2012

Gleichgewicht Auf-und Abbau von Protein

Geschrieben von wp-admin am . Veröffentlicht in Ernährung

Protein > Auf-und Abbauschnell,gesund,dauerhaft Abnehmen,Protein,Eiweiß,Ernährung,Egger-Apotheke Passau

Um das Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau von Protein zu halten, braucht der Mensch täglich Protein.

Der Bedarf an Protein nimmt mit dem Alter ab.

  • Säuglinge brauchen 2,7g Protein pro kg Körpergewicht
  • Erwachsene benötigen 1g Protein pro kg Körpergewicht
  • Sportler benötigen 1,5g- 2.0g Protein pro kg Körpergewicht
  • Leistungssportler/ Bodybuilder 1,5g- 2,5g Protein pro kg Körpergewicht
  • Schwangere sollten 1,2g  Protein pro kg Körpergewicht, da sie 12kg Körpersubstanz neu aufbauen müssen.
  • Stillende 1,2g Protein pro kg Körpergewicht, da die Bildung von 900ml Muttermilch zu einem Verlust von 10 g Körperprotein führt.
  • Kranke, Verletzte uns gestresste Menschen brauchen 1,2g-1,5g Protein pro kg Körpergewicht.
  • Abnehmwillige brauchen 1,0g-1,5g Protein pro kg Körpergewicht, was sehr gut über Proteinshakes zu bewältigen ist.

Unseren täglichen Proteinbedarf können wir über die Nahrung decken.

 Gute Protein Lieferanten: 

    • Eier, Fisch, mageres Fleisch, Quark, Joghurt, Milch, Käse, Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen, Soja..), Kartoffel, Getreide.

 Schlechte Protein Lieferanten: 

    • Rotes Fleisch, Wurst und Sahnesaucen liefern zwar Eiweiß, haben aber schlechte Begleiter wie Cholesterin, Purin und gesättigte Fettsäuren und zählen deshalb zum schlechten Protein.

Besonders hochwertig ist tierisches Protein, da die Aminosäurezusammensetzung der vom körpereigenen Protein am ähnlichsten ist.
Seine biologische Wertigkeit ist hoch.
Es fallen wenig Abbauprodukte an, die den Körper unnötig belasten.
Darum ist Molkeprotein so wertvoll!

  • Molkeprotein hat eine biologische Wertigkeit von 104.
  • Molkeprotein besteht zu einem großen Anteil aus 3 verzweigt kettigen Aminosäuren (Valin, Leucin, Isoleucin), die der Körper gut aufnehmen kann.
  • Molkeprotein ist gut löslich und Magen- Darm- verträglich. Das heißt, es kann schnell vom Darm aufgenommen werden.
  • Molkeprotein wird schnell resorbiert und führt zu einem schnellen Anfluten von Aminosäuren im Blut, die dann direkt für die Synthese von Körperprotein verwendet werden können. 
  • Dadurch hat Molkeprotein eine hohe muskelaufbauende (anabole) Wirkung.

Milchprotein ist ebenso ein hochwertiges Eiweiß Protein.

Milchprotein hat eine biologische Wertigkeit von 80.

  • Milchprotein wird über mehrere Stunden, langsam aufgenommen, da die Eiweißmoleküle relativ groß sind und erst in kleinere Einheiten zerlegt werden müssen. Es kann bis zu 2 Stunden dauern bis die einzelnen Aminosäuren im Muskel ankommen.
  • Milchprotein versorgt die Muskeln konstant und bewirkt einen langsamen Muskelaufbau und verhindert einen Muskelabbau (antikatabol).

Informieren Sie sich über unsere Eiweißprodukte und Angebote >>> 

Lesen Sie auch: Was ist  die biologische Wertigkeit von Eiweiß bzw. Protein? >>> 

 

Was ist Diabetes?

Geschrieben von Egger-Apotheke-Passau am . Veröffentlicht in Diabetes

Was ist Diabetes?

  • Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörung.

  • Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörung unseres Körpers in Bezug auf das Hormon Insulin.

  • Insulin ist ein Eiweißmolekül, das eine zentrale Rolle im Zucker-/Kohlenhydratstoffwechsel hat.
  • Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), in den sogenannten Betazellen oder auch Langerhanschen Inseln gebildet.
  • Diese Zellen wurden von ihrem Entdecker als Inseln beschrieben und aus diesem Grund bezeichnet man das von diesen produzierte Hormon als Insulin.
  • Ein gesunder erwachsener Mensch hat ungefähr 1 Million dieser insulinproduzierenden Betazellen.
  • Die Aufgabe des Insulins besteht hauptsächlich darin, daß unsere Gewebe, z.B. die Muskeln, Zucker zur Energiegewinnung aufnehmen und verbrennen können.
  • Stellt man sich unsere Körperzellen in  einem Modell als kleine Häuschen vor, die eine Eingangstür mit einem Schloß besitzen, dann ist das Insulin als Schlüssel anzusehen, der die Tür der Häuschen aufschließen muß, bevor die Energie in Form von Zucker in die Häuschen, sprich Körperzellen, gelangen kann.
  • Ohne diese Energie können unsere Organe/ Muskeln nicht wirkungsvoll arbeiten.
  • Ist die Insulinbereitstellung oder /-bildung bzw. die Sensitivität unserer Körperzellen gegenüber dem Insulin gestört, spricht man vom Diabetes mellitus.
  • Das Wort Diabetes mellitus bedeutet „honigsüßer Durchfluß“ und kommt aus dem Griechischen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen des Diabetes mellitus:

  • beim Diabetes mellitus Typ1 wird kein eigenes Insulin mehr gebildet,
  • beim Diabetes mellitus Typ2 kann das, an sich genügend vorhandene, Insulin nicht genügend freigesetzt werden, oder nicht richtig zur Wirkung gelangen, da wichtige Zellstrukturen zerstört wurden.

Welche Symptome treten beim Diabetes mellitus auf?

  • Der Diabetes mellitus Typ2 kann am Anfang völlig beschwerdefrei verlaufen, so daß eine Diagnose oftmals zufällig,  z.B. bei einem Augenarztbesuch, gestellt wird.

Desweiteren kommt es, je nachdem wie groß der Insulinmangel ist, zu Symptomen wie:

  • verstärkter Durst und vermehrtes Wasserlassen
  • Gewichtsabnahme
  • Sehstörungen
  • Wadenkrämpfen
  • schlecht heilende Wunden
  • Juckreiz aufgrund trockener und schlecht durchbluteter Haut
  • Beim Beginn Diabetes mellitus Typ1 kommt es aufgrund des absoluten Fehlens des Insulins, zu sehr heftigen Symptomen.
  • Durch unvollständige Fettverbrennung, für die das Insulin ebenfalls mitverantwortlich ist, kommt es zur Übersäuerung des Blutes.
  • Diese sogenannte ketoazidotische Stoffwechsellage endet im schlechtesten Fall im Diabetischen Koma (Coma diabeticum)

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